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“Let´s talk about SPORT’RHENA!”

Ein Bürgerforum in Breisach brachte deutsche und französische Bürgerinnen und Bürger zum Thema SPORT‘RHENA zusammen und lieferte wichtige Erkenntnisse für die weitere Projektumsetzung

Das deutsch-französische Projekt „SPORT‘RHENA“ wird von INTERREG Oberrhein gefördert und besteht insgesamt aus drei Bausteinen:

1. Animation – um Begegnungen auf beiden Rheinseiten zu fördern und zu stärken, 

2. eine Digitale Plattform – um Bestehendes sichtbar zu machen und zu stärken sowie 

3. Trendsportstätten – denn gemeinsamer Sport verbindet.

Um letzteres ging es bei dieser Veranstaltung, die im BadenCampus in Breisach stattfand. Insgesamt sollen fünf Sportstätten die Menschen von beiden Seiten des Rheins verbinden. Der Pumptrack im französischen Biesheim wurde im letzten Herbst eröffnet und wird bereits vielseitig genutzt. Die anderen vier Sportstätten, eine Boulder-Wand, ein 3x3 Basketball-Court, ein Skatepark sowie ein (Kraft-) Fitness-Parcours sollen auf deutscher Seite in Breisach am Rhein errichtet werden. Um die fünf Sportstätten mit Leben zu füllen und sich die Ideen, Wünsche, Anregungen, aber auch Bedenken der Bürgerinnen und Bürger einzuholen, wurden beim Bürgerforum in verschiedenen Kleingruppen die Meinungen der Teilnehmenden gesammelt.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Breisachs Bürgermeister Oliver Rein sowie dem Bürgermeister von Biesheim und Präsidenten der Communauté de Communes Alsace Rhin Brisach, Gérard Hug. Im Anschluss folgte ein Grußwort von Gundolf Fleischer, Präsident des Badischen Sportbunds Freiburg. Die drei Redner hoben insbesondere die Bedeutung der deutsch-französischen Begegnungen hervor und erläuterten, weshalb die Zusammenarbeit beidseitig des Rheins so wertvoll ist. Fleischer brachte zudem den bedeutenden Stellenwert des Sportes ein und betonte die Rolle des Projekts auf politischer Ebene. „Nicht nur dem Badischen Sportbund Freiburg als Dachorganisation, sondern auch mir persönlich war es ein besonderes Anliegen, das Projekt zu unterstützen. SPORT‘RHENA ist ein Vorzeigemodell, da bisher ein solch internationales Vorhaben auf dieser Ebene nicht gefördert wurde“, so Fleischer bei seinen Grußworten.

Vertreten wurde der BSB Freiburg nicht nur durch den Präsidenten, sondern auch durch die hauptamtlich in das Projekt Involvierten Benedikt Schatz, Bundesfreiwilligendienstleistender und selbst

Breisacher, sowie Elena Grüner als Projektmitarbeiterin. Die Bedeutung des Vorhabens, welches vom BSB nicht nur finanziell, sondern auch instrumentell unterstützt wird, wurde auch durch die Anwesenheit von Dr. Ewin Grom, Ehrenmitglied des BSB sowie ebenfalls Breisacher Bürger, unterstrichen.

Ideen und Wünsche einbringen

In der ersten Phase der Veranstaltung „Sportstätten mit Leben füllen“ konnten die Teilnehmenden sich selbst einer Gruppe zuordnen und dort Ihre Ideen und Wünsche einbringen. Hierfür wurde zu jeder Sportstätte eine Metaplanwand vorbereitet sowie eine Wand für die Frage nach möglichen Vereinskooperationen. Die Leitfragen zu möglichen Ideen, deren Umsetzung und welche Akteure hierfür eine Rolle spielen könnten, führten durch die erste Gruppenphase. Nach einer kurzen Ergebnis-Vorstellung im Plenum erfolgte für die zweite Phase eine zufällige Einteilung der Teilnehmenden in sieben Stationen. Jede Station zeigte eine bestimmte Frage rund um die Entwicklung von Sportfesten auf und wie diese umgesetzt werden könnten. Beim sogenannten „Zirkeltraining“ sollten die Teilnehmenden an der jeweiligen Station sämtliche Ideen und Aspekte nennen, die ihnen zur Leitfrage einfielen.

Abschließend erfolgte erneut eine kurze Vorstellung im Plenum, bei welcher die Bürgerinnen und Bürger nochmals die Gelegenheit hatten, ihre Meinung und Anregungen verschiedenster Art zu äußern.

Abgerundet wurde die gelungene Veranstaltung bei einem leckeren Mittagssnack, bei welchem die Teilnehmenden sich vernetzen und in einer Fotobox ein paar Erinnerungsschnappschüsse machen konnten.

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