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Der, der die Skandinavier besiegte

Georg Thoma wurde mit dem südbadischen Sportpreis geehrt.

Am Ende gab es stehenden Applaus. Nicht nur die Ehrengäste. Vor allen Dingen die 16-, 17- oder 20-Jährigen, die zuvor für ihre Erfolge geehrt wurden, pfiffen und johlten über die Worte des 80-jährigen Georg Thoma, der in seinen Dankesworten an den Beginn seiner Karriere, seine Erfolge am Holmenkollen und den legendären Sieg bei den olympischen Spielen in Squad Valley erinnerte.

Thoma hatte die Lacher ein ums andere Mal auf seiner Seite, fand aber auch kritische Worte zum Kommerz im Sport und sprach die jungen Athleten auf der Bühne der OSP-Halle in Freiburg direkt an: "Es war damals eine andere Zeit. Sie lässt sich nicht mit heute vergleichen. Aber auch ohne das große Geld hatten wir damals viel Spaß mit unserem Sport. Ich wünsche euch, dass der Spaß am Sporttreiben im Vordergrund stehen wird."

Zuvor spielte der frühere Skiverbands-Präsident und heutige Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann, eine bemerkenswerte und frei gesprochene Laudatio auf Thoma. Hörmann erzählte nicht nur dessen Erfolge auf, sondern erwähnte auch dass der Begriff "Duale Karriere" bereits bei Georg Thoma von Bedeutung gewesen sei, denn nach einer Intervetion beim damaligen Postminister Richard Stücklen habe man dem Postboten Thoma schon in den Sechziger Jahren gestattet, im Winter während er Saison seine Arbeit größtenteils ruhen zu lassen. Und Hörmannweiter: "Der Geist des Georg Thoma tut der heutigen Generation Sport gut. Es ist nicht nur ein Sieg, es ist das, was aus deinem damaligen Sieg gemacht hast", so Hörmann.

Georg Thoma ist der vierte Preisträger des von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und BSB PräsidentGundolf Fleischer ins Leben gerufenen Südbadischen Sportpreises.

Jochim Spägele

 

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